Prävention und Management von COVID-19

Geltungsbereich: Stationäre Pflege/Risikomanagement.

Besuchskonzept gemäß § 5 der CoronaSchutzVO vom 01.12.2021

 

Vorwort:

Die weltweite Pandemie mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und der dadurch hervorgerufenen Erkrankung COVID-19 ist weiterhin nicht gebannt und die Anzahl der Infizierten, teilweise schwersterkrankten und verstorbenen Menschen immer noch zunehmend.

 

Die Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen wie der unseren sind dabei eine besonders gefährdete Gruppe; ihr Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf ist überdurchschnittlich hoch. Darüber hinaus besteht bei Auftreten einer COVID-19-Erkrankung in der Einrichtung aufgrund der gemeinsamen räumlichen Unterbringung, der Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten und zum Teil nahem physischen Kontakt bei pflegerischen Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko für den Erwerb und die Weitergabe einer Infektion.

 

Trotz des erhöhten Risikos hat der Gesetzgeber entschieden, Besuche in vollstationären Einrichtungen unter strengen Auflagen wieder zuzulassen. Die soziale Isolation der Bewohnerinnen und Bewohner war und ist für den Allgemeinzustand der Senioren in Pflegeeinrichtungen nicht förderlich.

 

Dieses Konzept ist das Ergebnis einer ausführlichen Abwägung zwischen dem Bedürfnis der Bewohner und Angehörigen nach Kontakt und der Notwendigkeit der Minimierung des Infektionsrisikos und beschreibt, unter welchen konkreten Bedingungen Besuche im Seniorenwohn- und Sozialzentrum Stolberg möglich sind.

 

Wer darf kommen?

Die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Einrichtung dürfen von Ihren Angehörigen, Bezugspersonen sowie den Betreuern besucht werden.

 

Generell vom Besuchsrecht ausgeschlossen sind Personen mit

·         Fieber oder/und atemwegsindizierten Infektionssymptomen

·         einer COVID-19 Infektion

·         Kontakt mit Infizierten oder Personen, die unter Verdacht einer Infektion stehen innerhalb der letzten 14 Tage

·         Reiserückkehrer, die innerhalb der letzten 14 Tage aus besonders betroffenen Gebieten im In- oder Ausland zurückgekehrt sind

 

Wie oft darf ein Besuch stattfinden?

Jede Bewohnerin bzw. jeder Bewohner hat das Recht, täglich zeitlich uneingeschränkt Besuch zu erhalten. Die Zahl der Besucher ist nicht eingeschränkt.

 

Wie läuft der Besuch konkret ab

 

•           Empfang und Information über Hygienevorgaben: Die Besucher werden beim Eintreffen in der Einrichtung durch Mitarbeitende empfangen und über die folgenden Hygienemaßnahmen informiert:

-           vor und nach dem Besuch die Hände desinfizieren

-           grundsätzlich einen Abstand zu dem Besuchten von 1,5 Metern einhalten

-           die Nieshygiene beachten (Niesen in die Armbeuge)

-           während der gesamten Besuchsdauer ist ein Mund- Nasen Schutz, aktuell nur FFP 2

Maske zu tragen, der selbst mitgebracht werden muss. Ein Besucher, der keine FFP 2 Maske trägt, darf die Einrichtung nicht betreten.

 

 

 

·         Besuchsregister: Die Einrichtung registriert jeden Besucher, indem der Name, Anschrift und Telefonnummer des Besuchers, das Datum Besuchs sowie der besuchte Bewohner erfasst werden. Ebenso ist der Besuch verpflichtet, seinen Testnachweis den MA des SWZ vorzulegen und dies zusätzlich mit einer Unterschrift im Besuchsregister zu bestätigen, dass dieser vorliegt.

·         Diese Daten werden 4 Wochen verwahrt und dann datenschutzkonform entsorgt

 

·         Kurzscreening: Vor Betreten der Einrichtung findet ein Kurzscreening statt, in dem der Besucher schriftlich eine Erklärung abgibt, dass er z.B. keine Erkältungssymptome, keine COVID-19 Infektion und keinen Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert-Koch Instituts hatte. Ebenso findet eine Messung der Körpertemperatur statt.

 

·         Testanforderung: Besucherinnen und Besucher dürfen die Einrichtung nur betreten, wenn eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis vorliegt. Dies darf nicht älter als 24h sein.( dies gilt auch für geimpfte und genesene Besucher)

·         Testzeiten sind über die aktuellen Aushänge ersichtlich. Ebenso können Ortsnahe Testzentren genutzt werden.

 

Was gilt für den Besuch von externen Dienstleistern? (z.B. Friseure, Therapeuten, Fußpflege, Handwerker, Ärzte etc)

Dienstleister auch verpflichtet, einen aktuell gültigen Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) vorzulegen.

Die Dienstleistung wird ausschließlich in einem festgelegten Raum auf dem entsprechenden Wohnbereich durchgeführt. Die Bewohner die aus medizinischen Gründen das Bett nicht verlassen können erhalten zu aller erst die Dienstleistung. Anschließend richtet sich der Dienstleister in dem vorgesehenen Raum ein. Die Bewohner werden alle nacheinander und einzeln zu Ihrer Dienstleistung gebracht. Die Pflegekräfte holen einen Bewohner nach Beendigung der Dienstleistung ab, erst dann bringen sie einen neuen Bewohner in den Raum. Wartezeiten vor dem entsprechenden Raum sind untersagt. Der Dienstleister muss sich an die hygienischen Richtlinien halten.

 

Verlassen der Pflegeeinrichtung

Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeinrichtung dürfen diese alleine oder mit anderen Bewohnern, Besuchern etc. verlassen, wenn sie sich dabei an die Regelungen der Coronaschutzverordnung des öffentliches Bereiches halten. Sie tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Einrichtung.

 

Wie lange ist dieses Konzept gültig?

Dieses Besuchskonzept wurde nach Mitwirkung des Bewohnerbeirates fertiggestellt. Es gilt bis auf Weiteres – ein Ende der Auflagen für die Besuche ist in der aktuellen Situation nicht absehbar.

 

 

 

 

Besucherkonzept gemäß Schutzverordnung
Hier können Sie das Besucherkonzept gemäß Schutzverordnung downloaden...
1.6.2 - Besucherkonzept gemäß Coronasch
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